Kochen in lecker!

Curry-Ketchup zuckerreduziert

Curry-Ketchup/zuckerreduziert

Curry-Ketchup selber machen – Erinnerungen im Glas

Klassischer Curry-Ketchup ist von allen heiß geliebt! Irgendwie auch mit Erinnerungen verbunden. Als Kind und Jugendliche habe ich gerne Curry-Ketchup gegessen. Ob Pommes, Nudeln, Baguette oder Pizza: Überall kam irgendwie Ketchup drauf. OK, die Liste ist nicht der heiße Scheiß bei der gesunden Ernährung, irgendwie hatte man das damals noch nicht so drauf. Da waren halt andere Dinge wichtiger. ;-)

Heute esse ich kaum noch Ketchup, irgendwie passt er einfach nicht mehr so gut zu meinem Alltag. Mein Teller ist inzwischen meistens voller Gemüse, Salat oder einer großen Portion aus der Solawi-Kiste. Und irgendwie verlangt ein knackiger Salat nun einmal nicht nach einer ordentlichen Ladung Ketchup. Trotzdem gibt es Momente, in denen ich richtig Lust auf diesen würzig-süßen Geschmack bekomme. Wenn zum Beispiel vegane Würstchen, ein pflanzliches Schnitzel oder knusprige Kartoffelecken auf dem Teller landen, dann gehört für mich ein guter Curry-Ketchup einfach dazu.

Genau deshalb wollte ich ein veganes Rezept entwickeln, das den Geschmack meiner Kindheit einfängt, dabei aber deutlich bewusster ist. Schließlich steckt in vielen gekauften Sorten erstaunlich viel Zucker. Mein Ketchup-Rezept kommt dagegen nur mit dem natürlichen Fruchtzucker der verwendeten Zutaten aus. Das Ergebnis schmeckt herrlich fruchtig, angenehm würzig und erinnert trotzdem genau an den klassischen Curry-Ketchup, den ich von früher kenne. Ehrlich gesagt sogar noch ein bisschen besser.

Vegan, einfach, schnell gemacht und vielseitig einsetzbar

Das Praktische an diesem einfachen Rezept ist, dass es wirklich jeder hinbekommt. Alle Zutaten bekommst Du im Geschäft, keine langen Kochzeiten und keine komplizierte Anleitung. Ich meine, schau Dir das Rezept an. Ein Satz und alles ist gesagt. Denn alle Zutaten wandern in ein Gefäß, werden fein püriert und schon ist der selbstgemachte Curry-Ketchup fertig. Schneller kann man sich eine leckere Sauce kaum selbst zubereiten.

Deshalb mache ich ihn gerne auf Vorrat, bzw. ein wenig mehr. Im Kühlschrank wartet dann immer ein Glas darauf, spontan zum Einsatz zu kommen. Egal ob beim Grillen, zu Kartoffelspalten aus dem Ofen, auf einem veganen Burger oder als Dip für Gemüse-Sticks – dieser Curry-Ketchup passt zu unglaublich vielen Gerichten. Selbst auf einem Sandwich oder Wrap sorgt er für eine angenehm würzige Note.

Besonders praktisch finde ich, dass ich genau weiß, was drin steckt. Keine unnötigen Zusatzstoffe, keine überflüssigen Konservierungsmittel und vor allem keine riesigen Mengen Haushaltszucker. Stattdessen entsteht mit wenigen Zutaten ein veganer Ketchup, der intensiv nach Tomaten, Curry und ein paar feinen Gewürzen schmeckt. Man kann ihn außerdem ganz leicht an den eigenen Geschmack anpassen. Etwas mehr Curry für eine kräftigere Würze, eine Prise Chili für mehr Schärfe oder ein wenig geräuchertes Paprikapulver für eine leicht rauchige Note – das Grundrezept lässt sich wunderbar variieren.

Das perfekte Mitbringsel für den nächsten Grillabend

Besonders im Sommer liebe ich Rezepte, die nicht nur lecker sind, sondern auch unkompliziert. Denn seien wir ehrlich: Wie oft entsteht ein Grillabend ganz spontan? Jemand schreibt in die Gruppe, das Wetter ist perfekt und plötzlich steht man eine Stunde später schon gemeinsam am Grill.

Genau für solche Gelegenheiten ist dieses schnelle Rezept ideal. Während andere noch überlegen, was sie mitbringen könnten, kannst Du in kurzer Zeit eine Flasche oder ein hübsches Glas selbstgemachten Curry-Ketchup vorbereiten. Mit einem kleinen Etikett versehen wird daraus ein persönliches Mitbringsel, das garantiert besser ankommt als die nächste gekaufte Sauce aus dem Supermarkt.

Gerade weil dieser vegane Curry-Ketchup so unkompliziert ist, eignet er sich auch wunderbar zum Verschenken. Ein kleiner Gruß aus der Küche zeigt immer, dass man sich Gedanken gemacht hat. Und meistens folgt nach dem ersten Probieren ohnehin direkt die Frage: "Hast Du dafür das Rezept?"

Falls Du also schon länger nach einem einfachen Rezept für einen selbstgemachten Ketchup suchst, der schnell gelingt, wunderbar würzig schmeckt und dabei deutlich zuckerärmer ist als viele Fertigprodukte, dann solltest Du dieses Rezept unbedingt ausprobieren. Vielleicht weckt es bei Dir genauso viele Kindheitserinnerungen wie bei mir – nur eben in einer modernen, bewussteren und natürlich veganen Variante.

Zutaten

Mengen für ca. 1 Glas, 250 g

  • 100 gpassierte Tomaten
  • 100 gApfelmark
  • 50 mlOrangensaft
  • 1 gestr. TLSalz
  • 2 TLCurrypulver, mittelscharf
  • 2 ELAhornsirup, Grad A
  • 1 TLPaprikapulver, edelsüß
  • 0.5 TLPfeffer
  • 1 gestr. TLBockshornklee, gemahlen
  • 1 MspPiment, gemahlen

Zubereitung

  1. Curry-Ketchup einfach selbst machen

    Alle Zutaten miteinander vermischen und in eine heiß ausgespülte Glasflasche mit Schraubverschluß füllen.