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Limettiges Rote Bete Hummus

Limettiges Rote Bete /Hummus

Rote Bete Hummus mit Limette – Cremiger veganer Dip mit besonderem Aroma

Dieses Leuchten, diese Farbe und dieses Aroma! Ich schätze, man liebt rote Bete oder nicht. Ich habe jedenfalls noch nie jemanden getroffen, der sie "OK" findet, oder bestenfalls "essbar". Wie man am ersten Satz schon sehen konnte gehöre ich der Kategorie "Rote Bete Liebhaber" an. Das liegt nicht nur daran, dass ich sie optisch einfach unglaublich ansprechend finde, sondern auch weil ich diesen leicht herben, erdigen Geschmack mit der süßen Note so sehr mag. Vielleicht ist es diese Vielschichtigkeit, die diese tolle Knolle so kombinationsoffen für Gewürze und Aromen macht. Das Rezept für dieses ungewöhnliche Hummus habe ich schon mal in ähnlicher Form für ein Fingerfood-Catering gemacht. Da ich den Geschmack der Rote Bete Füllung so toll fand, habe ich es in ein Hummus umgewandelt, da es eine perfekte Ergänzung zu den anderen drei Dips ist.

Gerade diese Vielseitigkeit macht die rote Bete für mich zu einer so spannenden Zutat. Sie kann kräftig und erdig schmecken, aber gleichzeitig auch eine feine Süße mitbringen, die sich wunderbar mit unterschiedlichsten Gewürzen verbinden lässt. Vielleicht ist es genau das, was mich immer wieder dazu verleitet, neue Kombinationen auszuprobieren. Manche Zutaten scheinen einfach wie füreinander gemacht zu sein und ergeben zusammen etwas, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Dieses Hummus ist für mich ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer einfachen Idee ein Rezept entstehen kann, das sowohl geschmacklich als auch optisch etwas ganz Besonderes ist. Und ganz ehrlich: Wenn ein Dip schon beim ersten Blick gute Laune macht und dann auch noch so aromatisch schmeckt, darf er bei mir gerne immer wieder auf dem Tisch landen.

Außergewöhnliche Geschmackskomposition

Dieses Hummus-Rezept ist in seinen Geschmackskombinationen wirklich was ganz besonderes. Kaffirlimettenblätter, Ingwer und Koriander geben dem Dip nicht nur einen asiatischen Touch, sondern ergänzen den süßlichen, bodenständige Geschmack der roten Bete um eine leichte, säuerliche Note. Hier sind zwar ein oder zwei Zutaten eingesetzt, die nicht umbedingt in jedem Gewürzschrank zu finden sind, aber dafür in jedem Asialaden oder auch Biomarkt. Also durchaus machbar ist und aus meiner Sicht unbedingt gekauft werden sollten. 

Besonders spannend finde ich dabei, wie harmonisch sich die einzelnen Aromen miteinander verbinden. Keine Zutat drängt sich in den Vordergrund, vielmehr ergänzt jede Komponente die andere auf ihre ganz eigene Weise. Dadurch entsteht ein Dip, der bei jedem Bissen neue Nuancen offenbart und weit über den Geschmack eines klassischen Hummus hinausgeht. Gerade solche Rezepte liebe ich, weil sie zeigen, wie viel Kreativität in der pflanzlichen Küche steckt. Oft sind es nur wenige außergewöhnliche Zutaten, die einem bekannten Gericht eine völlig neue Richtung geben und es zu etwas wirklich Besonderem machen.


Zutaten

Mengen für ca. 4 Personen

  • 300 gRote Bete
  • 50 gZwiebeln
  • 1 St.Knoblauchzehen
  • 3 gIngwer, frisch
  • etwasChilliflocken
  • 3 ELSesamöl
  • 1.5 St.Kaffirlimettenblätter
  • 0.8 TLSalz
  • 1 ELLimettensaft
  • 400 gKichererbsen
  • 1 ELTahin
  • 0.5 TLBockshornkleesamen
  • 0.2 Bd.Koriander

Zubereitung

  1. Vorbereitung

    Rote Bete schälen und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und würfeln.
    Vom Ingwer die Schale mit einem Löffel abkratzen und reiben oder klein haken.

  2. Gemüse

    Zwiebelwürfel und rote Bete in einem Topf mit Sesamöl dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Knoblauch, Ingwer, Salz und Limettenblätter und Limettensaft hinzufügen und mit geschlossenem Deckel bei niedriger Temperatur köcheln lassen bis die Bete weich ist. Dabei gelegentlich umrühren. Wenn es zu trocken wird, kannst Du etwas Kichererbsenwasser hinzufügen.

  3. Rote Bete Hummus machen

    Kichererbsen abgießen, dabei das Wasser auf fangen. Das kannst Du zur Seite stellen für den Fall, wenn Dir das Hummus zu trocken ist und Du es etwas cremiger haben möchtest.

    Koriander grob zerteilen und mit den restlichen Zutaten in den Foodprocessor geben und zu einer cremigen Masse mixen.