Kochen in lecker!
Leider viel zu selten, aber immer hin 2-3 x im Jahr, treffen wir uns mit einem 4-er Mädels-Club. Davon isst nur eine „normal“. Und es ist jetzt nicht so, das wir anderen drei alle vegan essen. Das bin nur ich. Die eine darf keine Zwiebeln, Knoblauch, Lauchprodukte und bestimmte Nüsse essen (VOR-HÖLLE, schon mit einem Bein drin!) und die andere "kein Gluten" (HÖLLE!!! Mit beiden Beinen drin und doppelt tot!).
Gut, etwas übertrieben, aber wenn ich für unseren 4-er Club koche, dann fällt es mir schon sehr schwer auf die ganzen Zutaten zu verzichten, denn in fast jedem Gericht von mir sind entweder Zwiebeln oder Knoblauch (meist beides), sehr häufig Nüsse und natürlich auch Gluten. Entweder in Form von Mehl oder Seitan. Aber hey, ist doch auch eine Herausforderung ;-)
Um es noch etwas schwerer zu machen habe ich mir für mein 3-Gänge-Glutenfrei-Menü Speisen ausgesucht, die in der Regel Gluten enthalten.
Blumenkohl als Mehlersatz stand schon lange auf meiner ToDo Liste und mit einer tollen Tomatensoße und gebratenen Auberginen kann eigentlich auch nichts schief gehen. An dieser Stelle muß ich sagen, dass ich etwas geschummelt habe beim aufschreiben des Rezeptes. Denn original war die Tomatensoße ohne Zwiebel, aber da wir alle zusammen gegessen haben …
Die Spinat-Quiche hatte ich in ähnlicher Form schon einmal für uns gemacht, allerdings als Salat-Quiche. Die wurde ausdrücklich noch einmal so gewünscht für das Motto. Aber wer mich kennt der weiß, dass ich es einfach nicht schaffe ein Rezept nochmal zu kochen. Selbst wenn es sehr lecker ist und ich mich noch so sehr anstrenge.
Zum Nachtisch sollte es eigentlich Macarons geben, aber da muß ich doch tatsächlich nochmal am Rezept, den Zutaten oder der Zubereitung feilen. Und Mandel-Makronen sind doch auch fein :-D
Pura Vegana!
Mengen für ca. 4 Personen
Zuerst den Parmesan, Gremolata und die Soße vorbereiten.
Für den Parmesan die Kerne klein mahlen oder hacken und mit den Hefeflocken und Salz mischen.
Staudensellerie waschen, gut abtropfen lassen und die Blätter abzupfen. Die Stiele klein schneiden und erstmal beiseite stellen . Die Blätter in der Küchenmaschine heckseln und mit dem Zitronensaft und Olivenöl mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tomaten waschen, den Strunk raus schneiden und klein würfeln.
Die Zwiebel schälen, klein würfeln und bei mittlerer Hitze in dem Öl glasig dünsten. Tomaten und Gewürze hinzufügen und bei kleiner Hitze einkochen lassen, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Zum Schluss mit dem Stabmixer pürieren, damit sie eine festere und gleichmäßigere Konsistenz bekommt.
Für den Boden zuerst den Lein- und Chiasamen mit 6 EL Wasser mischen und quellen lassen.
Dann die Blumenkohlröschen waschen und mit den Walnüssen in der Küchenmaschine schreddern.
In einer Schüssel den Blumenkohl mit den eingeweichten Samen, Mehl, Basilikum und den Gewürzen mischen und mit den Händen gut durchkneten.
In 4 gleichgroße Teile aufteilen, Kugeln formen und auf ein Backblech mit Backpapier verteilen. Die Kugeln mit der Hand etwas flach und rund drücken und dann ein Backpapier drauf legen und mit dem Nudelholz nacharbeiten, so dass eine gleichmäßige Fläche entsteht.
Je nach Dicke die Böden Im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad Ober- /Unterhitze ca. 25-30 Minuten backen lassen.
In der Zeit die Aubergine längst in 12 gleichdicke Scheiben schneiden.
In einer Pfanne in reichlich Bratöl von beiden Seiten anbraten und salzen und pfeffern.
Beiseite stellen und warm halten.
Im restlichen Öl in der Pfanne die kleingeschnittenen Stiele des Selleries dünsten und mit Salz, Pfeffer und Rauchsalz abschmecken.
Die Pizzaböden nun zuerst mit der Soße bestreichen, Auberginen, Sellerie und Gremolata darauf verteilen und mit Parmesan bestreuen.
Mengen für ca. 4 Personen
Leinsamen und Flohsamenschalen in 5 EL Wasser einweichen.
In der Zwischenzeit die gut abgetropften Kichererbsen in der Maschine zu Brei pürieren und in eine Schüssel geben.
Margarine in Stückchen schneiden und mit den Samen, Kichererbsenmehl und Salz und Pfeffer gut und zügig durchkneten und für 1 Stunde kühl stellen.
Spinat waschen und blanchieren bis er zerfallen ist. Abkühlen lassen und gut ausdrücken.
Tofu ebenfalls in der Maschine pürieren und mit dem Käse zum Spinat geben. Mit den Gewürzen abschmecken.
Eine Springform mit Backpapier auslegen/einfetten und den Boden mit dem Teig gleichmäßig ausfüllen. Dabei einen ca. 3 cm hohen Rand ziehen. Den Boden ein paar mal mit der Gabel einstechen.
Den Belag drüber geben und im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad Ober- Unterhitze ca. 50 Minuten backen.
In der Zeit die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten und zum Schluss den Ahornsirup dazu geben.
Wenn die Quiche fertig gebacken ist die Nüsse auf der Quiche verteilen.
Mengen für ca. 40 Stück
Für den veganen Eischnee das Kichererbsenwasser und die restlichen Zutaten mit dem elektrischen Schneebesen sehr steif schlagen.
Zucker und Mandeln in eine Schüssel geben und den Puderzucker dazu sieben. Aquafaba unterheben und vorsichtig unterheben, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist. Teig auf 4 Portionen aufteilen. Ein Backblech mit Backpapier und Oblaten auslegen.
Folgende Zutaten zu den 4 Teigen hinzugeben und vorsichtig unterrühren:
Vanille-Makronen: Vanille Flavor oder Aroma
Kaffee-Makronen: Instant Kaffeepulver
Erdbeer-Makronen: Strawberry Flavor & rote Lebensmittelfarbe
Pistazien-Makronen: Gemahlene Pistazien & grüne Lebensmittelfarbe
Jeweils ca. 1 TL auf eine Backoblate geben und die Makronen im vorgeheiztem Backofen bei 150 Grad Ober- / Unterhitze 30 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und sofort mit Kaffeebohnen, Pistazien und Dekostreusel verzieren. Dabei etwas vorsichtig sein, da sie direkt danach noch sehr weich sind. Sie werden erst fest, wenn sie ganz ausgekühlt sind, behalten aber ihre fluffige Konsistenz.