Kochen in lecker!
Manchmal muß man für ein Motto erst eine Biografie lesen um 100% sicher zu sein was es wird.
Das Menü ist aufgeteilt wie das Buch von "Michelle Obama":
1) Die Jahre vor, 2) die Jahre während und 3) die Jahre nach der Präsidentschaft.
Sie wächst in Chicaco in eher bescheidenen Verhältnissen auf und in all den Jahren sind ihre Eltern ihr eine Stütze. Ihre Mutter macht immer Schnittchen wenn sie sich mit ihren Freundinnen trifft, deshalb gibt es als Vorspeise einen Club-Sandwich.
Als First Lady realisiert sie einen Herzenswunsch und legt im Garten des weißen Hauses einen Gemüsegarten an. Dort arbeitet sie mit Kindern aus armen Verhältnissen und setzt sich für eine bessere Verpflegung in Schulen und armen Vierteln ein. Die Hauptspeise enthält fast alles, was sie dort angepflanzt hat und ist als Zeichen der Zeit und Umstände nicht als einfaches Essen, sondern als gehobene Küche realisiert.
Der Nachtisch war mir schon vor „Becoming“ klar. Aber eben nicht mit all den kleinen, aber feinen Details. Er sollte sein wie Michelle: Bodenständig, ehrlich und pur, aber mit „Pfeffer im Hintern“. Also ein Schoko Lava-Cake mit einem Hauch Chillifüllung. Die Zitrone und die Kinder-Schokolinsen kamen nach dem lesen hinzu, denn Michelle Obama ist nicht nur unglaublich kinderlieb, sondern ist auch noch mit einem Mann verheiratet, der sowohl komplett gegensätzlich zu ihr ist, aber auch perfekt mit ihr harmoniert.
Pura Vegana!
Mengen für ca. 4 Personen
Tofu abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen, grob zerkleinern und mit dem Tofu im Mixer oder mit dem Stabmixer pürieren.
Nelken, Wacholderbeeren und Lorbeerblätter mörsern, bzw. fein zerreiben und mit den restlichen Zutaten (bis auf das Seitanpulver) zum Tofu geben.
Zu einer homogenen Masse pürieren.
Zum Schluß das Seitenpulver hinzufügen und mit den Händen gut verkneten.
Zu einem Laib formen, fest in ein Baumwolltuch wickeln und Garn festzurren oder einen Schaschlikspieß aus Metall nehmen um das Tuch zu verschließen. In einem Topf mit Dampfgareinsatz 90 Minuten dämpfen.
Abkühlen lassen und danach mit einem scharfen Messer oder eine Maschine in feine Scheiben schneiden.
Toastbrote toasten diagonal teilen und mit Mayonnaise bestreichen.
2 Dreiecke nach belieben mit den Zutaten belegen und das letzte Dreieck umdrehen und als Abschluß oben drauf legen.
Mit einem Zahnstocher oder Spieß fixieren und auf einem Teller mit den restlichen Salatblättern, Tomatenscheiben und ein paar Chips anrichten.
Was findet sich alles im präsidialen Beet?
Verschiedene Kohlarten wie Brokkoli, Möhren, Spinat, Schalotten, Fenchel, Zuckererbsen und verschiedene Salate. Auch aromatische Kräuter wachsen im Garten der „First Gärtnerin“. Dazu gehören Ampfer, Thymian, Oregano, Salbei, Rosmarin, Ysop, Kamille und Majoran. Einige Hochbeete wurden außerdem angelegt, in denen unter anderem Minze und Rhabarber gedeihen. Auch ans Auge und einen gesunden Boden wurde gedacht: Als bunte Farbtupfer und Gründüngung dienen Zinnien, Studentenblumen und Kapuzinerkresse.
Mengen für ca. 4 Personen
TK Erbsen auftauen lassen und mit den Sauerampferblättern und dem Öl zu einer cremigen Masse pürieren. Mit den restlichen Zutaten abschmecken und kalt stellen.
Schafskäse und den Frischkäse mit einer Gabel zerdrücken und gut durchmischen. Sollte es zu fest sein, kann man etwas Salzlake hinzufügen. Es sollte aber nicht zu flüssig sein, so dass man noch Nocken formen kann ohne, dass sie zerlaufen. Ebenfalls kalt stellen.
Strunk vom Fenschel abschneiden, so dass sich die Blätter lösen lassen. Waschen und an der Knickseite einmal durchschneiden, so dass man eine gerade Form hat, die man gut auf ein Backblech mit Backpapier auslegen kann. Mit Olivenöl einpinseln, Salz, Chilli und Ysopblättchen drüber geben. Der Fenchel kann auf die untere Schiene und mit dem Brokkoli-Auflauf zusammen gebacken werden.
Röschen vom Brokkolistiel trennen und etwas zerkleinern. Den Stiel schälen und ebenfalls zerkleinern.
2 EL Gemüsebrühe in ca. 500 ml Wasser auflösen, zum kochen bringen und den Brokkoli kurz blanchieren. Danach abgießen und die Brühe auffangen. Den Brokkoli grob stampfen.
Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in Öl glasig dünsten. 300 ml des aufgefangenen Brokkoliwassers hinzufügen und die Mandeln ebenfalls unterrühren. Die Speisestärke in 2 EL Milch und danach in die Mandelsoße rühren. Kurz aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kartoffeln schälen und in eine Auflaufform reiben. 100 ml von der Gemüsebrühe über die Kartoffeln geben. Thymianblätter abzupfen und die Hälfte über die Kartoffeln geben. Kräftig salzen und pfeffern und die Hälfte der Mandelsoße drüber verteilen.
Danach den Brokkoli gleichmäßig verteilen und den Rest der Mandelsoße.
Zum Schluss den Reibekäse verteilen, die restlichen Thymianblätter und die gehackten Mandeln.
Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad Ober- Unterhitze 30 Minuten auf der mittleren Schiene backen lassen.
Während der Ofen aufheizt, kann man schon den Spinat, die Möhren und Salat vorbereiten, damit am Ende alles gleichzeitig fertig ist.
Die Enden vom Spinat abschneiden, gut waschen und abtropfen lassen.
Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln und im Öl bei mittlerer Hitze glasig dünsten.
Spinat hinzufügen und zerfallen lassen. Oreganoblättchen von den Stielen zupfen, hinzufügen, salzen und pfeffern.
Zum Schluss die Apfelsüße/Zucker hinzufügen und karamellisieren lassen.
Möhre schälen und durch den Spiralschneider drehen. Die Trüffel nach belieben in dünne Scheiben oder Würfel schneiden. Öl in der Pfanne erwärmen und die Möhren mit dem Trüffel dünsten.
Ich habe eingelegten Trüffel genommen, was den Vorteil hat, dass man noch etwas von der Lake hinzufügen kann und sich das Aroma besser auf den Möhren verteilt.
Salat waschen und abtropfen lassen.
Alle Speisen dekorativ auf einem großen Teller anrichten.
Mengen für ca. 4 Personen
Bio-Zitrone gut abwaschen, abtrocknen und in nicht zu dünne Scheiben schneiden.
100 ml Wasser in einer hochen Pfanne oder großem Topf zum kochen bringen, 50 g Zucker darin auflösen und die Zitronenscheiben 1-2 Minuten mit köcheln lassen.
Gut abtropfen lassen auf ein Backblech auslegen und im Ofen bei 100 Grad je nach dicke der Scheiben ca. 1- ½ Stunden trockenen lassen. Dabei immer mal wieder umdrehen.
Für das Zitronen Gelee Kurkuma in den Zitronensaft geben. Wer es besonders gelb-zitronig haben möchte, kann noch etwas gelbe Lebensmittelfarbe hinzufügen. Argartine zügig mit dem Schneebesen unterrühren und ein paar Stunden kalt stellen bis es geliert.
Wer den Lava Cake lieber auf Zitronenschaum bettet, nimmt nur die Hälfte Argartine.
Normale Bitterschokolade (ich habe 71% genommen) im Wasserbad schmelzen.
Währenddessen Mehl, Zucker, Kakaopulver und Salz mischen.
Das Öl und die Sojamilch in die geschmolzene Schokolade geben und unterrühren.
Danach mit einen Schneebesen unter die trockenen Zutaten mischen bis ein glatter Teig entsteht.
Muffinförmchen in das Muffinblech haben und den Teig auf die 4 Förmchen aufteilen.
Die Stückchen Chillischokoloade in die Mitte des Teigs drücken. Dabei drauf achten, dass es nicht bis auf den Boden geht, da der flüssige Teil sonst auf dem Boden zerläuft. Oben sollte aber idealerweise auch keine Schokolade mehr rausschauen, da sie sonst über dem Teig zerläuft.
Die Schokoküchlein im vorgeheiztem Backofen bei 200 Grad Umluft ca. 9-11 Minuten backen. Hier kommt es stark auf den Ofen an ob die Cakes durch gebacken sind und die Chillischokoloade im Inneren noch flüssig ist.
Die Cakes auf einen großen Teller setzen und mit Zitronengelee, Schokolinsen, karamelisierter Zitrone und Salbeilavendel oder Minzblättern dekorieren.