Kochen in lecker!
Infos folgen, die Rezepte findet ihr schon hier unten.
Pura Vegana!
Dieses Essen ist irgendwie alles: Schnell gemacht und trotzdem super lecker. Eine Vorspeise, welche man aber auch als Hauptgericht gut essen kann (natürlich mit entsprechender Mengenkorrektur). Und vor allem ein Gruß aus der Küche, der mitten in der Menüabfolge kam. Es ist im Zuge des Dinners "Entrup stellt sich im Grünen Weiler vor" entstanden. Quasi aus der Hüfte, als Resteverwertung.
Ich hatte noch etwas rote Bete und Rucola übrig und entschied mich schnell daraus noch eine Kleinigkeit zu machen. Gesagt, geschält & kleingeschnitten. Auf ein Backblech mit etwas Öl, Gewürzen, Reibekäse und ab in den Ofen, während ich die anderen Gänge fertig gemacht habe. Der Dip ist durch die fertige Remoulade auch im Nu gemacht und der Rucola nur einmal kurz abgebraust zu werden. Schon hat man nebenbei noch einen leckeren Lückenfüller, der sich eigentlich besser als Vorspeise macht. Denn nichts ist leichter, besser und stressfreier vorzubereiten als Gemüse, welches nur im Ofen garen muss. Etwas grün hier und etwas Dip da und schon hat man auch etwas optisch ansprechendes, was auch noch schmeckt :-)
Wenn Du das Rezept abwandeln möchtest für eine Hauptspeise, nimm einfach mehr Gemüse und Salat. Der Dip sollte natürlich auch angepasst werden. Er ist kompatibel als Salatdressing wenn er etwas flüssiger ist oder ein harmonischer Begleiter zum herzhaften Ofengemüse.
Mengen für ca. 4 Personen
Rote Bete schälen, in kleine Würfel schneiden und auf ein Backblech geben. Mit ca. 6 EL Oliven beträufeln, Salz, Pfeffer und Oregano nach Gusto drüber streuen und gut vermischen.
Zum Schluss Käse drüber geben und im vorgeheiztem Ofen bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen, bis die Bete gar ist.
In der Zwischenzeit den Dip zubereiten. Dazu alle Zutaten gut miteinander mischen und abschmecken.
Rucola waschen und alles auf vier Teller verteilen und anrichten.
Erschreckt euch nicht, wenn ihr die Mengen für das Salat-Dressing Rezept seht. Das ist viel! Selbst meine Wenigkeit, als bekennender Salat-Junkie würde es nicht schaffen die Menge in 1 Woche zu verbrauchen. Denn durch den frischen Rharbarber ist das kein Salatdressing, welches man problemlos länger stehen lassen kann. Ehrlicherweise kann ich aber auch keine gesichterte Aussage treffen wie lange es sich hält, da mein restliches Dressing nach der Veranstaltung auch nur ein paar Tage gehalten hat, bis der nächste Salatkopf um die Ecke kam :-D Insgesamt ist es mindestens 1 Woche im Kühlschrank haltbar.
Aber jetzt zu den erwähnten Mengen: Wenn ihr das Rezept für das Rharbarber-Dressing selbst machen möchtet, dann empfehle ich euch die Zutaten erstmal durch 5 zu teilen. Das sollte eine ganz gute Menge für ca. 4 Portionen sein. Wenn es dieses Jahr nochmal Rharbarber in unserer Entrup-Ernteeinheit gibt, dann werde ich es nochmal machen und die Mengen aufschreiben, bzw. auch hier verlinken. Sollte ich an die Verlinkung nicht mehr gedacht haben, dann lohnt es sich, hin und wieder in die Kategorie Dips, Soßen & Gewürze zu schauen. Dort findet ihr noch weitere fruchtige und leckerer Dressing-Rezepte.
Mengen für ca. 4 Personen
Blätter von der Rharbarberstange entfernen, das holzige Ende abschneiden und ggf. den Rhabarber schälen, wenn die Schale zu hart ist. Lässt sich die Stange problemlos und ohne Fäden in der Mitte durchschneiden, ist es in der Regel nicht nötig. Dann kannst Du die Stange waschen und in kleine Stücke schneiden. Dann mit Zitronensaft und Zucker in einem Topf erhitzen und bei geschlossenem Deckel 5-10 Minuten bei kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Rhabarber zerfallen ist. Abkühlen lassen. Danach mit den flüssigen Zutaten mischen und dem Stabmixer pürieren. Zum Schluss mit den Gewürzen abschmecken.
Linsen nach Packungsbeilage in Gemüsebrühe kochen. Ggfs. Überschüssiges Wasser abgießen und mit den Gewürzen abschmecken.
Für das Zaatar-Gemüse die Karotten schälen, klein schneiden und auf ein Backblech legen. Knoblauch abziehen, pressen und mit Olivenöl und den Gewürzen gut vermischen. Auf die Möhren geben und gut vermengen, so dass sie von allen Seiten benetzt sind.
Im Ofen bei 200 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 20 Minuten backen, bis sie eine leichte Färbung annehmen und sich Röstaromen gebildet haben.
Salatblätter vorsichtig lösen und als ganzes Blatt waschen. Gut abtropfen lassen oder sachte schleudern. Gurke und Radieschen waschen und würfeln, bzw. in Scheiben schneiden. Feta grob zerbröseln, Petersilie hacken.
Auf 4 Teller zuerst die Salatblätter verteilen, danach die restlichen Zutaten. Zum Schluss mit Dressing beträufeln oder dazu reichen.
Mengen für ca. 4 Personen
Für das Dressing die Kräuter haken und mit den restlichen Zutaten in ein Glas mit Schraubverschluss geben und gut durchmischen.
Kohlrabi und Möhren schälen, den Apfel und das restliche Gemüse waschen.
Den Apfel entkernen und mit der Kohlrabi und den Karotten in eine Schüssel raspeln.
Radieschen, Frühlingszwiebeln und Ruccola klein schneiden.
Alles miteinander vermengen und mit Erdnüssen und Frühlingszwiebeln toppen.
Hummus – Der Star auf jeder Fingerfood-Tafel
Ich muss es einfach sagen: Hummus ist die eine Sache, ohne die ich mir meine Küche nicht mehr vorstellen kann. Es gibt ein paar Grundnahrungsmittel, die immer in meinem Vorratsschrank sind – Kichererbsen gehören definitiv dazu. Warum? Weil man aus diesen kleinen, unscheinbaren Dingern etwas Magisches zaubern kann. Und dieses Magische nennt sich Hummus.
Im Zuge des Auftrag, eine Auswahl an Fingerfood für eine Lesung zusammenzustellen, war für den ersten Gang ziemlich schnell der Gedanke an Hummus da. Denn für meine Komposition passte es super. Schließlich gibt es kaum etwas Vielseitigeres als diese cremige, würzige Paste. Ob als Dip zu knackigem Gemüse, als Brotaufstrich oder sogar als Füllung für kleine Wraps – Hummus ist der perfekte Begleiter für jeden Snack.Ich wäre nicht ich, hätte ich nocht mehrere Ideen zu einem Thema im Kopf und zum Schluss blieben 2 Fingerfood-Gerichte übrig, die ich 5 Testessern zur Auswahl reichte. Dieser Hummus mit gerösteter Chilli-Karotte ist leider nicht als Sieger hervor gegangen. Die Testesser haben sich schweren Herzens dagegen entschieden. Aber nicht, weil der marokkanisch angehauchte Hummus mit scharfer Möhre nicht gut geschmeckt hätte, sondern aus dem einfachen Grund, weil Hummus etwas alltäglicher ist als das Gewinner-Fingerfood.
Genauso wie bei dem Hummus-Rezept mit Aubergine habe ich hier mit Rauch-Aromen gearbeitet, da es aus meiner Sicht ein perfektes Food-Pairing mit den etwas süßlichen Kichererbsen bildet. Röstaromen durch die Chillimöhre ergänzen die unwiderstehlich geniale, aber nicht alltägliche Kombi. Etwas Kreuzkümmel, geräuchertes Paprikapulver, Koriander, Schwarzkümmel und Zimt und schon zaubern wir noch etwas mehr Orient ins Kichererbsen-Hummus.
Mengen für ca. 4 Personen
Karotten schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und würfeln, Chillischote waschen und klein schneiden.
Die Zwiebel, Karottenscheiben und Chilli in Öl anrösten, danach mit geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten garen, bis die Möhren weich sind. Sollten die Karotten zu trocken werden, kannst Du etwas Öl oder einen klein bisschen Wasser hinzugeben.
Danach mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und zu einer cremigen Masse pürieren.
Hummus auf einem Teller geben, mit dem Löffel etwas glatt streichen, mit Olivenöl beträufeln und mit den restlichen Zutaten bestreuen.
Dieses Leuchten, diese Farbe und dieses Aroma! Ich schätze, man liebt rote Bete oder nicht. Ich habe jedenfalls noch nie jemanden getroffen, der sie "OK" findet, oder bestenfalls "essbar". Wie man am ersten Satz schon sehen konnte gehöre ich der Kategorie "Rote Bete Liebhaber" an. Das liegt nicht nur daran, dass ich sie optisch einfach unglaublich ansprechend finde, sondern auch weil ich diesen leicht herben, erdigen Geschmack mit der süßen Note so sehr mag. Vielleicht ist es diese Vielschichtigkeit, die diese tolle Knolle so kombinationsoffen für Gewürze und Aromen macht. Das Rezept für dieses ungewöhnliche Hummus habe ich schon mal in ähnlicher Form für ein Fingerfood-Catering gemacht. Da ich den Geschmack der Rote Bete Füllung so toll fand, habe ich es in ein Hummus umgewandelt, da es eine perfekte Ergänzung zu den anderen drei Dips ist.
Gerade diese Vielseitigkeit macht die rote Bete für mich zu einer so spannenden Zutat. Sie kann kräftig und erdig schmecken, aber gleichzeitig auch eine feine Süße mitbringen, die sich wunderbar mit unterschiedlichsten Gewürzen verbinden lässt. Vielleicht ist es genau das, was mich immer wieder dazu verleitet, neue Kombinationen auszuprobieren. Manche Zutaten scheinen einfach wie füreinander gemacht zu sein und ergeben zusammen etwas, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile. Dieses Hummus ist für mich ein schönes Beispiel dafür, wie aus einer einfachen Idee ein Rezept entstehen kann, das sowohl geschmacklich als auch optisch etwas ganz Besonderes ist. Und ganz ehrlich: Wenn ein Dip schon beim ersten Blick gute Laune macht und dann auch noch so aromatisch schmeckt, darf er bei mir gerne immer wieder auf dem Tisch landen.
Dieses Hummus-Rezept ist in seinen Geschmackskombinationen wirklich was ganz besonderes. Kaffirlimettenblätter, Ingwer und Koriander geben dem Dip nicht nur einen asiatischen Touch, sondern ergänzen den süßlichen, bodenständige Geschmack der roten Bete um eine leichte, säuerliche Note. Hier sind zwar ein oder zwei Zutaten eingesetzt, die nicht umbedingt in jedem Gewürzschrank zu finden sind, aber dafür in jedem Asialaden oder auch Biomarkt. Also durchaus machbar ist und aus meiner Sicht unbedingt gekauft werden sollten.
Besonders spannend finde ich dabei, wie harmonisch sich die einzelnen Aromen miteinander verbinden. Keine Zutat drängt sich in den Vordergrund, vielmehr ergänzt jede Komponente die andere auf ihre ganz eigene Weise. Dadurch entsteht ein Dip, der bei jedem Bissen neue Nuancen offenbart und weit über den Geschmack eines klassischen Hummus hinausgeht. Gerade solche Rezepte liebe ich, weil sie zeigen, wie viel Kreativität in der pflanzlichen Küche steckt. Oft sind es nur wenige außergewöhnliche Zutaten, die einem bekannten Gericht eine völlig neue Richtung geben und es zu etwas wirklich Besonderem machen.
Mengen für ca. 4 Personen
Rote Bete schälen und klein schneiden. Zwiebel und Knoblauch abziehen und würfeln.
Vom Ingwer die Schale mit einem Löffel abkratzen und reiben oder klein haken.
Zwiebelwürfel und rote Bete in einem Topf mit Sesamöl dünsten, bis die Zwiebeln glasig sind. Knoblauch, Ingwer, Salz und Limettenblätter und Limettensaft hinzufügen und mit geschlossenem Deckel bei niedriger Temperatur köcheln lassen bis die Bete weich ist. Dabei gelegentlich umrühren. Wenn es zu trocken wird, kannst Du etwas Kichererbsenwasser hinzufügen.
Kichererbsen abgießen, dabei das Wasser auf fangen. Das kannst Du zur Seite stellen für den Fall, wenn Dir das Hummus zu trocken ist und Du es etwas cremiger haben möchtest.
Koriander grob zerteilen und mit den restlichen Zutaten in den Foodprocessor geben und zu einer cremigen Masse mixen.
Mengen für ca. 4 Personen
Kohlrabi schälen und in kleine Stücke schneiden. Frühlingszwiebeln säubern und in Ringe schneiden.
Knoblauch abziehen und klein haken.
Zusammen in einem Topf in etwas Öl andünsten, danach Salz und Pfeffer hinzugeben und bei niedriger Hitze und geschlossenem Deckel ca. 15 -20 Minuten garen, bis die Kohlrabi weich sind. Zusätzliche Flüssigkeit ist in der Regel so nicht nötig, Du solltest nur hin und wieder umrühren.
Wenn Du den Dip etwas herzhafter magst, dann kannst Du den Koblauch auch im nächsten Schritt hinzufügen und nicht mit dünsten.
Walnüsse in einen Foodprocessor geben und mahlen. Datteln und die restlichen Zutaten, inkl. der Kohlrabi hinzufügen und zu einem cremigen Dip mixen. Final abschmecken.
Vor dem Servieren mit Schwarzkümmel bestreuen.
Mengen für ca. 4 Personen
Rhabarber waschen und klein schneiden. Mit Zitronensaft und Zucker in einem Topf bei niedriger Hitze weich köcheln lassen. Mit dem Stabmixer zu Mus pürieren und mit Minzöl (Vorsicht, mit einem Tropfen anfangen, da es schnell zu stark wird) oder klein gehackten Minzblätter abschmecken.
Rote Bete schälen und klein würfeln. In einem Topf etwas Kokosfett schmelzen und die restlichen Zutaten hinzufügen. Mit geschlossenem Deckel auf kleiner Flamme ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Bete weich ist. Mit dem Stabmixer zu einer cremigen Konsistenz pürieren.
Für die Joghurt-Schicht beide Zutaten miteinander mischen.
Rote Beete schälen, raspeln und mit Kokosflocken mischen.
Schokolade grob hobeln.
Rosinenbrot zerbröseln und auf 4 Gläser aufteilen. Dunkle rote Bete-Kokos Schicht drauf geben. Am besten etwas an einem Glasrand orientiert, dann sieht es nicht so streng aus. Auf die anderen Seite den Joghurt geben. Darüber mittig die Minz-Rharbarber-Creme und zum Schluss mit rote-Bete-Kokos-Raspeln, Schokosplittern und Minzblättern garnieren.