Curry-Ketchup selber machen – Erinnerungen im Glas
Klassischer Curry-Ketchup ist von allen heiß geliebt! Irgendwie auch mit Erinnerungen verbunden. Als Kind und Jugendliche habe ich gerne Curry-Ketchup gegessen. Ob Pommes, Nudeln, Baguette oder Pizza: Überall kam irgendwie Ketchup drauf. OK, die Liste ist nicht der heiße Scheiß bei der gesunden Ernährung, irgendwie hatte man das damals noch nicht so drauf. Da waren halt andere Dinge wichtiger. ;-)
Heute esse ich kaum noch Ketchup, irgendwie passt er einfach nicht mehr so gut zu meinem Alltag. Mein Teller ist inzwischen meistens voller Gemüse, Salat oder einer großen Portion aus der Solawi-Kiste. Und irgendwie verlangt ein knackiger Salat nun einmal nicht nach einer ordentlichen Ladung Ketchup. Trotzdem gibt es Momente, in denen ich richtig Lust auf diesen würzig-süßen Geschmack bekomme. Wenn zum Beispiel vegane Würstchen, ein pflanzliches Schnitzel oder knusprige Kartoffelecken auf dem Teller landen, dann gehört für mich ein guter Curry-Ketchup einfach dazu.
Genau deshalb wollte ich ein veganes Rezept entwickeln, das den Geschmack meiner Kindheit einfängt, dabei aber deutlich bewusster ist. Schließlich steckt in vielen gekauften Sorten erstaunlich viel Zucker. Mein Ketchup-Rezept kommt dagegen nur mit dem natürlichen Fruchtzucker der verwendeten Zutaten aus. Das Ergebnis schmeckt herrlich fruchtig, angenehm würzig und erinnert trotzdem genau an den klassischen Curry-Ketchup, den ich von früher kenne. Ehrlich gesagt sogar noch ein bisschen besser.
