Ein Cheesecake-Grundrezept, das immer wieder anders schmeckt
Ich mag Rezepte, die eigentlich viel mehr können, als man ihnen auf den ersten Blick ansieht. Dieses einfache Cheesecake-Rezept gehört definitiv dazu. Es ist ein richtig gutes veganes Grundrezept, das man ganz wunderbar abwandeln, ergänzen und immer wieder neu interpretieren kann. Man kann es aber genauso gut ganz schlicht halten – und dann steht am Ende einfach ein wunderbar cremiger, gebackener Käsekuchen auf dem Tisch, so wie man ihn vielleicht noch aus Kindertagen kennt.
Und genau das finde ich ziemlich schön. Denn manchmal braucht ein Käsekuchen gar keinen großen Schnickschnack. Wer den klassischen Käsekuchen mit Rosinen kennt und liebt, gibt einfach ein oder zwei Handvoll Rosinen in die Masse. Ich könnte mir sogar sehr gut vorstellen, die Rosinen vorher in einer aromatischen Spirituose einzulegen. Rum wäre natürlich der Klassiker, aber auch eine andere Spirituose mit einem schönen Aroma könnte hier wunderbar funktionieren. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt mir diese Idee – ich bin ziemlich sicher, dass ich das unbedingt einmal ausprobieren muss :-)
Heute habe ich mich allerdings für die fruchtige Variante entschieden. Dafür wird einfach das Lieblingsobst genommen, püriert und anschließend etwas angedickt. Schon hat man einen wunderbaren Fruchtspiegel für den veganen Cheesecake. Besonders schön finde ich saftiges und farbenfrohes Obst wie Johannisbeeren, Kirschen oder Beeren. Die kräftigen Farben bilden einen tollen Kontrast zum hellen Kuchen und machen aus dem einfachen Grundrezept fast schon ein kleines Schmuckstück.
Natürlich funktionieren auch Äpfel oder Birnen, wenn das die persönlichen Lieblingsfrüchte sind. Allerdings sollte man hier ein bisschen mit der Menge des Gelierzuckers experimentieren, denn Äpfel und Birnen bringen andere Eigenschaften mit als beispielsweise sehr saftige Beeren. Außerdem ist der farbliche Kontrast zum hellen Cheesecake natürlich nicht ganz so spektakulär. Geschmacklich kann es aber mindestens genauso lecker sein.
Das Schöne an einem solchen Grundrezept ist eben, dass man sich nicht sklavisch daran halten muss. Einmal ausprobiert, bekommt man schnell Lust, die nächste Variante zu testen. Und genau deshalb darf dieses Rezept bei mir gerne als Ausgangspunkt für viele weitere Cheesecake-Ideen dienen.
